
Aktuelle Informationen!
Hier finden Sie Hinweise zu verschiedenen Angeboten
und Therapieformen, die Sie in unserer Praxis erhalten können.
1. TEM
TEM, die traditionelle, europäische
Medizin ist eine Mischung aus der
überlieferten Arzneibehandlungen der Klöster mit ihren Heilkräutergärten, der
heilkundigen Frauen, insbesondere der Hebammen mit Kenntnissen im Bereich der
Heilpflanzen, der robusten Reizverfahren der Bader mit Schröpfen, Bädern,
Massagen, dem mehr internistisch ausgerichteten Wissen der alten Ärzte wie
Paracelsus, die in der Tradition der orientalischen, insbesondere der
arabischen, dann auch der griechischen (Hippokrates) und römischen Mediziner
standen, der Ordnungstherapien z. B. nach Art der Hildegard von Bingen, die
zudem auch die Heilpflanzenkunde pflegte, der Naturheilkundebewegung der beiden
letzten Jahrhunderte, getragen meist von medizinisch engagierten Laien wie dem
reichlich bekannten Pfarrer Kneipp.
Meilensteine
setzten Dr. F. X. Mayr, der aus Tierbeobachtungen heraus seine nach ihm
genannte Mayr-Kur entwickelte, Mediziner wie Bruckner, Bircher, Buchinger, Anemüller, Prof. Pirlet setzten Maßstäbe für die gesunde Ernährung und für
die Erweiterung unserer Kenntnisse über den kranken Darm und seinen Einfluss
auf den ganzen Körper. Prof. Heine von der Universität Weiden, der Basiswissen
über das Grundsystem des Organismus vermittelte, ermöglichte damit eine
wichtige naturwissenschaftlichen Grundlage für die Erfahrungsheilkunde und die
Reizverfahren. Vieles aus dem gesamten Schatz der Erfahrungsheilkunde kann
heute somit erfolgreich wissenschaftlich untersucht und bestätigt werden.
Einflüsse
aus den verschiedenen Regionen der Erde wie die TCM, die traditionelle
chinesische Medizin, der alten indischen Heilkunde Ayurveda,
tibetanische, indianische und afrikanische Verfahren sind heute zugänglich
geworden und damit vergleichbar mit den bekannten und wieder entdeckten
Methoden der TEM.
Warum
sind die TEM und die alternativen Heilmethoden wieder so interessant geworden?
Die Gläubigkeit an die Pillenindustrie ist mittlerweile erschüttert durch
Nebenwirkungsskandale, durch die Aufdeckung manipulierter Studien, durch die erkannten Notwendigkeit eigener Zuständigkeit
für die Gesundheit in einer immer teurer werdenden Pharmakotherapie. Machbar
mag ja vieles sein, doch ob wir deshalb gesünder und lebenswerter alt werden,
sei dahin gestellt. Es stellt sich vermehrt die Frage, wie man in unserer
Gesellschaft gesund leben kann, wie man mit unseren zivilisatorischen
Bedingungen umgehen soll, krankmachende Umstände mildert oder umgeht, den
Körper stärkt in seiner Abwehrkraft und Regulationsvermögen, in auf vielen
Ebenen gut trainiert ins Alter bringt.
Hier
bietet die TEM eine Fülle von Verfahren an. Seien es individuell angepasste
Reize in einer arm an körperlichen Reizen gewordenen Welt, Ratschläge zur
richtigen Ernährung bei unserer kalorischen
Überversorgung, Ansporn zur Beseitigung der Bewegungsarmut, Anwendungen von
Wärme, Kälte, Wasser, Klima u. v. a. m. bei unserem klimaunabhängigen Wohnen,
ordnungstherapeutische Vorgaben bei geistiger Reizüberflutung und Verlust der
biorhythmischen Fähigkeiten.
5 Säulen der TEM
1. Ordnungstherapie (Biorhythmik,
Regelmäßigkeit, Mäßigkeit, Stimmigkeit in der seelisch-spirituellen Ebene,
Religiosität, Meditation, Entspannungstechniken, PM, Qi
Gong, Yoga)
2. Bewegungstherapie (Fitness-Bewegung,
Ausdauersport, Krankengymnastik, medizinische
Trainingstherapie, Chirogymnastik etc.
3. Ernährungstherapie (Therapie nach F. X.
Mayr, Grunddiätsystem von Anemüller, Diäten nach Buchinger oder Bircher-Benner u. a. m.)
4. Phytotherapie (Pflanzenheilkunde vom
Klostergarten, Hildegard von Bingen bis zu Prof. Weiß und anderen heute, vom
Tee bis zur auf den Wirkstoffgehalt genau standardisierten Tinktur)
5. Reiz-Therapien, angefangen von den
klassischen Kneippschen Hydro-Thermo-Anwendungen wie das Setzen von
angemessenen Reizen (Wasser, Temperatur vom Eis bis zum heißen Schlick, Sauna,
Wickel, Wind, Klima, anregende Kohlensäurebäder, Strom, Sonne/UV, Schröpfen, Baunscheidtieren, Massagen, Cantharidenpflaster
u. a. mehr) bis hin zu den erweiterten biologischen Reizverfahren wie
Eigenblutbehandlung, mikrobiologische Therapie, photobiologische
UV-Sauerstoff-Blutbehandlung, Magnetfeldbehandlungen, Neuraltherapie,
Organextraktverfahren wie Thymus-Milz-Peptide.
Dabei
werden individuell für den jeweiligen Patienten Elemente aus allen 5 Säulen zur
Anwendung kommen.
Wichtige
Voraussetzung für den Einsatz dieser
sanften Medizin ist eine einwandfreie schulmedizinische Diagnostik. Man
muss wissen, wann man was wie behandeln darf.
Hier
in Büsum an der Nordsee finden wir eine einmalige lokale Reizvielfalt, die fast
jedem etwas bietet: Der besondere klimatische
Reiz der Nordsee mit ihrem einmalig hohen Einstrahlungseffekt auch ohne Sonnenwetter, der wirksame Reiz des
besonderen Seewinds mit erhöhten
Anteilen an ionisierten Teilchen, Salzen, Luftfeuchtigkeit, seinem Reizeffekt
der böigen Auffrischungen in Verbindung mit dem Anstoß zur Bewegung, sei es im Watt oder auf oder hinter dem Deich, der
taktile Reiz des barfüßigen erlebten Wattbodens.
Zu
diesem Basiseffekt gesellen sich die breiten Angebote der Thalassotherapie, das sind die Anwendungen, die ihren
Ursprung aus dem Meer haben wie Schlick,
Meerwasserinhalation, die Trinkkur mit Meer-Tiefenwasser, die
Körperpflegeprodukte aus Algen, Schlick und Meersalz z. B. aus dem Haus Biomaris, dann das breite Angebot des Gesundheitszentrums Vitamaris an
hochwertiger Physiotherapie für den im Bereich des Bewegungsapparats
Erkrankten, aber auch das individuell angepasste Fitness-Training, zahlreiche
und teilweise exotische Wohlfühl- bzw. Wellness-Angebote,
Akupunktur und Homöopathie, die klassischen Naturheilverfahren der TEM und die
moderne biologische Medizin, und nicht zuletzt das Fundament der
schulmedizinischen Diagnostik.
Natürlich
kann Behandlung mit Naturheilverfahren und der Homöopathie keine
Insulinbehandlung ersetzen, keine Schilddrüsenüberfunktion beseitigen, keine
verengten Herzkranzgefäße weiten, keinen Krebs beseitigen. Dafür können sie die
vorhandenen Selbstheilungskräfte des Körpers anstoßen, aktivieren, lindern,
Lebensqualität verschaffen und zu einem geeigneten Umgang mit der eigenen
Gesundheit anleiten. Hier kann die heutige chemisch-pharmakologisch
ausgerichtete Schulmedizin nicht viel erreichen. Der Patient muss jedoch in die
Lage versetzt werden, nach einer sorgfältigen Untersuchung und Beratung die für
ihn empfohlenen Behandlungsalternativen im Wesentlichen beurteilen zu können.
Dann werden er und sein Arzt auch mit der TEM zufrieden sein.
2. Kuren
nach Dr. F. X. Mayr
Viele von uns leiden an heimlichen Beschwerden. Ohne
groß zu klagen werden Völlegefühl, Blähungen, Sodbrennen, Mattigkeit,
Kurzatmigkeit und aufgetriebener Leib hingenommen, als ob dies alles
schicksalsgegeben wäre. Je nach Konstitution ergeben sich im Lauf vieler Jahre
häufige Rückenbeschwerden, aufgequollenes Gesicht im Anfangsstadium, später
dünne, faltige Haut, trübe Augen, Herzbeschwerden, Mundgeruch,
Stuhlunregelmäßigkeiten und Schnarchen, um nur einige der häufigen Symptome zu
nennen.
Die Ursache ist in der Regel die Rückvergiftung aus
dem Bauch infolge einer Fehlbesetzung unserer Darmbakterien. Diese sind
unentbehrlich für unsere Körperabwehr. Doch durch falsche Gewohnheiten in
unserem zivilisatorischen Alltagsleben, ganz besonders beim Essverhalten,
entstehen vermehrt gär- und fäulnisfreudige Bakterien, die zu ganz und gar
unbekömmlichen Zersetzungsprodukten im Darm führen. Die Leber kann diese nicht
völlig entgiften und so kommt es im Laufe der Zeit zu immer mehr Giftwirkungen
dieser unerwünschten Stoffe. Der Darm arbeitet unregelmäßiger, teilweise wehrt
er sich mit dünnen Stühlen gegen die Schadstoffe, teilweise wird er immer
lahmer und zeigt eine zunehmende Verstopfung, teilweise ändert sich der Stuhl
ständig vom Hasenkot bis zu aufschwimmenden, mit Gasen durchsetzten Stühlen.
Wir werden infektionsanfälliger, weniger belastbar, durch Gasbildung und
Zwerchfellhochstand kurzatmig, reizbarer und fühlen uns unwohl. Wenn Sie sich
bei mehreren Symptomen eben selbst erwischt haben, wird es Zeit, nach Abhilfe
zu schauen.
Eine Kur mit dem Ziel der Schonung des
Magen-Darm-Trakts, seiner nachhaltigen Säuberung, der Entschlackung des
Körpers, der Schulung des Ess- und Lebensgewohnheiten und der Substitution,
also dem Ersetzen fehlender wichtiger Stoffe ist die einzige Möglichkeit, hier
einzugreifen. Keine Arzneien, keine Spritzen, keine Apparate sind hierzu nötig,
einzig der eigene Wille, unter Anleitung des erfahrenen Arztes etwas für sich
zu tun, ist von Bedeutung!
Die Kur nach
Dr. Franz Xaver Mayr ist das seit Jahrzehnten etablierte Verfahren, das nur
Ärzte in der Mayr-Ärzte-Gesellschaft gelehrt bekommen. Es wird wissenschaftlich
ständig erforscht und hat nachweisliche Wirkung. Dr. F. X. Mayr legte den
Grundstein für die Behandlung der oben genannten Probleme und seine Schüler
entwickeln die Mayr-Kur weiter für die heutige Zeit. In ca. 3 Wochen erreichen
Sie mit einer Diät, einer Darmreinigung, manuellen Bauchbehandlungen durch den
Mayr-Arzt und einigen Kurzusätzen eine nachhaltige Besserung Ihrer körperlichen
und seelischen Situation. Dass Sie dabei noch abnehmen, ist nur ein Teilaspekt,
das Hauptziel ist Ihre anhaltende Erholung! Sicher können nur manche Ihre
Lebenssituation nachhaltig ändern, doch mit einer Mayr-Kur pro Jahr und der
Mitnahme so mancher Anregungen aus der Kur in den eigenen Alltag, lässt sich
die Gesundheit trotz zwingender ungünstiger Bedingungen und Stress im Alltag
doch wesentlich verbessern, bevor Körper und Seele bleibenden Schaden erlitten
haben.
Sie können die Mayr-Kur hier in Büsum in
wunderschönen Hotels oder Pensionen durchführen, es geht jedoch unter Betreuung
Ihres Mayr-Arztes auch durchaus zuhause. Wenn Sie hier bei uns in Büsum eine
Mayr-Kur durchführen möchten, so melden Sie sich bitte einige Wochen zuvor an.
Wir sind im Schwedenhaus (www.schwedenhaus-buesum.de)
bestens auf Mayr-Kuren eingestellt und können Ihnen äußerst angenehme, im
skandinavischen Stiel gehaltene Ferienwohnungen für 2 bis 4 Personen als Unterkunft anbieten. Vom Thermophor über die Erstausstattung mit Bittersalz,
Basenpulver und diversen Teesorten bis
zur Infrarot-Kabine ist alles vorhanden.
Sprechen Sie uns an.
3.
Adjuvante Krebstherapie
Jeder schulmedizinischen Behandlung einer
Tumorerkrankung sollte unterstützend, aber niemals ersetzend, eine biologische
bzw. naturheilkundliche Begleittherapie hinzugefügt werden. Diese
Behandlungsformen führen zu einer Immunstärkung und dies insbesondere nach
Krebsoperationen sowie begleitend zur Chemotherapie und Bestrahlungsbehandlung.
Was kann
den Krebskranken unterstützen?
Zu der adjuvanten Tumortherapie, die Krebstherapie
begleitenden Behandlung zählt man eine psychische
Führung des Patienten durch einen Arzt des Vertrauens, was dem Patienten
die Selbstfindung und Stabilisierung verbunden mit einem Annehmen der
Erkrankung nach der Diagnosestellung erleichtern soll. Die biologische Krebsdiät als eine Form einer gesunden Ernährung als
Basis für einen Heilungsprozess ist ebenso wichtig wie ein Bewegungskonzept an frischer Luft. Mit der mikrobiologischen Therapie können Abwehrprozesse durch die Stärkung
des Immunsystems durch die Darmflora erreicht werden. Enorm wichtige
Immunfaktoren stellen jedoch die Thymus-Milz-Peptide
zur Injektion nach dem Hamburger-Schema da. Während einer Chemotherapie und einer
Bestrahlung geben sie Kraft indem sie das Immunsystem deutlich spürbar stärken.
Injektionen von Mistelpräparaten
bewirken an sich keine Lebensverlängerung, jedoch zeigen Studien eine deutliche
Verbesserung der Befindlichkeit. Die Mistelextrakte werden dreimal pro Woche in
vorgegebenen Verdünnungsserien vom Patienten selbst wie Insulin beim Diabetiker
unter die Haut gespritzt. Diese Behandlung geht über mehrere Jahre und wird
immer wieder mit dem Arzt angepasst. Die Immunantwort ist direkt an Hautreaktionen
ablesbar.
Eine ebenfalls sehr sinnvolle und spürbare Hilfe zur
Krebsabwehr und Verbesserung des Wohlbefindens ist die Hämatogene
Oxydationstherapie (HOT/UVB) bei der
in Form einer Eigenblutbehandlung das eigene Blut durch eine Röhre mit
ultraviolettem Licht bestrahlt wird und so Sauerstoffbestandteile entstehen,
die für eine bessere Durchblutung in sämtlichen Geweben sorgen. Die Zufuhr für
die Körperabwehr wichtiger Stoffe wie Selen, Zink, Eisen, Magnesium, Calcium,
Vitamin B1, B2, B6, B12, A, E C D und der Spurenelemente ist denkbar einfach
durch eine 1x tägliche Gabe so genannter orthomolekularen
Mischpräparate. Während Chemo- oder Bestrahlungstherapie empfiehlt sich
eher ein die Entgiftung anregender Cocktail aus Redoxstoffen
Was kann
ich als Patient für mich tun?
Grundsätzlich sind immununterdrückende Antibiotika
zurückhaltend einzusetzen, körperliche und seelische Überanstrengungen zu
meiden, Reizüberflutung und ausreichend Schlaf notwendig. Wer ein religiös oder
spirituell oder ethisch ausgerichtetes Lebensziel pflegt oder wenigstens
Entspannungsverfahren wie z.B. Yoga anwendet und sich täglich eine Stunde in
natürlicher Umgebung bewegt, findet eher sein seelisches Gleichgewicht – ein
nicht zu unterschätzender Faktor für ein gesundes Abwehrsystem. Nicht selten
ist eine Krebserkrankung der entscheidende Anlass für Lebensumstellungen und
die Entschlossenheit, unterdrückte Konflikte im privaten Umfeld anzugehen und
zu bereinigen. Zur Heilung gehört untrennbar auch der absolute Wille, alles zu
tun, um die Krebserkrankung zu besiegen.
Es gilt die Erfahrung: „Aus der Krise wächst die
Kraft!“